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descriptionSonne
Sonne ist lebenswichtig, zu viel davon jedoch riskant, vor allem für helle Haut. Typbestimmung und UV-Index helfen, das persönliche Risiko zu erkennen.
descriptionFüsse auf Waage
Wer zu viel oder falsch isst, wird dick. Übergewicht ist nicht nur ein kosmetisches Problem. Vor allem die gesundheitlichen Folgen sind fatal.
descriptionWeidenkätzchen
Pollen, Hausstaub, Tierhaare: Bei einer Allergie überreagiert das Immunsystem gegen harmlose Stoffe. Vermeidungsstrategien und Medikamente helfen.
descriptionBlutdruckmessung
Tückisch: Zu hoher Blutdruck tut selten weh. Deshalb wird er oft nur zufällig entdeckt. Doch er ist Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.
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Die Sonne genießen – vor Hautkrebs schützen

Die Ferien nutzen viele, um ausgiebige Sonnenbäder zu genießen. Doch nur wer auf den richtigen Sonnenschutz achtet, vermeidet dabei gesundheitliche Gefahren. Einfache Maßnahmen helfen, die Haut vor den gefährlichen UV-Strahlen zu schützen – und so Hautkrebs vorzubeugen. Über den richtigen Sonnenschutz beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

Der Sommer ist da und die Menschen zieht es nach draußen: Entspannen, die Seele baumeln lassen und den Alltag vergessen – aber nicht den Sonnenschutz. In der Urlaubszeit ist die Haut der Sonne und damit der UV-Strahlung meist viel stärker ausgesetzt als sonst. „Ob am Strand, im Freibad oder auf dem Balkon: Genießen Sie die Sonne, aber verzichten Sie nicht auf ausreichenden UV-Schutz“, sagt Gerd Nettekoven von der Deutschen Krebshilfe. Einfache UV-Schutztipps verringern das Hautkrebsrisiko.

Vor allem unregelmäßige intensive UV-Belastung ist gefährlich
Ultraviolette Strahlung der Sonne ist krebserregend. Sie ist der größte Risikofaktor für das Entstehen von Hautkrebs. Fast 265.000 Menschen erkranken jährlich neu in Deutschland an einem Tumor der Haut – über 30.000 davon am gefährlichen schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom. „Gerade unregelmäßige, aber intensive UV-Belastungen – beispielsweise ausgiebige Sonnenbäder – begünstigen das Entstehen maligner Melanome“, erklärt Prof. Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP).

Sonnenschutz in den Ferien besonders ernst nehmen
Die meisten Menschen nehmen im Durchschnitt im Urlaub genauso viel UV-Strahlung auf, wie während des gesamten restlichen Jahres. Daher raten die Deutsche Krebshilfe und die ADP dazu, Sonnenschutz in den Ferien besonders ernst zu nehmen. Zwar ist Sonnencreme bei vielen Urlaubern mittlerweile fester Bestandteil des Reisegepäcks, der beste UV-Schutz im Sommer besteht jedoch darin, intensive Sonne in der Mittagszeit von 11 bis 16 Uhr zu meiden. „Planen Sie in dieser Zeit einen Museumsbesuch, halten Sie Siesta oder entspannen Sie im Schatten“, rät Breitbart. Im Freien schützt Kleidung. Gerade bei Kindern, deren Haut besonders empfindlich auf UV-Strahlen reagiert, raten Experten dazu, beim Baden ein T-Shirt zu tragen. Auf freiliegende Körperstellen sollte reichlich Sonnencreme aufgetragen werden.

Auch ein bewölkter Himmel birgt Sonnenbrandgefahr
Auch bei bewölktem Himmel kann die Sonnenbrandgefahr im Sommer durchaus hoch sein. Bestimmte Wolkenformationen streuen die UV-Strahlen und verstärken diese. Eine Hilfe, die tagesaktuelle Sonnenbrandgefahr einzuschätzen, bietet der UV-Index. Er beschreibt die Stärke der UV-Strahlung auf einer Skala von 1 bis 11+, wobei jedem Skalenwert Empfehlungen für Sonnenschutzmaßnahmen zugeordnet sind.  

11 Tipps: So schützen Sie sich vor der UV-Strahlung
  • Unternehmungen im Freien auf die Morgen- und Nachmittagsstunden legen.
  • Mittags zwischen 11 und 16 Uhr drinnen oder im Schatten aufhalten.
  • Bei Aktivitäten im Freien auf den UV-Index achten.
  • Babys im ersten Lebensjahr nicht der direkten Sonne aussetzen.
  • Mit Kleidung schützen. Textiler Sonnenschutz besteht aus: dicht gewebten T-Shirts oder Hemden, Tuch, Kappe oder Hut mit Schirm und Nackenschutz sowie Schuhen, die den Fußrücken schützen. Bei Sonnenschutzkleidung auf diese Kennzeichnung achten: UV-Protection-Factor UPF 30 oder Prüfsiegel „UV-Standard 801“.
  • Sonnenbrille tragen. Einen geeigneten UV-Schutz bietet die Kennzeichnung DIN EN ISO 12312-1E mit dem Standard „UV-400“.
  • Sonnenschutzmittel nicht verwenden, um den Aufenthalt in der Sonne zu verlängern.
  • Unbekleidete Hautpartien mit Sonnenschutzmitteln eincremen.
  • Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor LFS 30 verwenden, die einen UVA- und UVB-Schutz bieten und keine Duftstoffe enthalten.
  • Vor dem Aufenthalt in der Sonne Sonnencreme dick und gleichmäßig auftragen und besonders auf die „Sonnenterassen“ des Körpers achten: Nase, Ohren, Lippen, Schultern und Fußrücken.
  • Eincremen nach zwei Stunden wiederholen – ebenso nach dem Baden. Achtung: Das wiederholte Eincremen verlängert nicht die Sonnenschutzzeit.

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Über den richtigen Sonnenschutz beraten wir Sie gerne bei uns in der Apotheke.

Quelle:
Pressemitteilung der Deutschen Krebshilfe: Ferien: Sonne genießen – vor Hautkrebs schützen!





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Frau liegt unter einem Sonnenschirm
© Thinkstock
Mittagsruhe für die Haut: Zwischen 11 und 16 Uhr sollten Sie sich drinnen oder im Schatten aufhalten.